Unsere Praxis wurde 1990 durch einen Hygieniker in Bezug auf den Hygienestandard evaluiert.
Zu dieser Zeit ein eher unübliches Vorgehen in unserer Berufsgruppe.
Selbstverständlich bemühen wir uns laufend, den Hygienestandard an neue Erkenntnisse und Anforderungen anzupassen.

Aus diesem Grund erfolgte im Mai 2010 die Anschaffung eines Miele Thermodesinfektors (wir sind die Ersten in Österreich in unserer Berufsgruppe) und eines Melag Euroklaven 29 VS+.

Bis jetzt wurden die Instrumente manuell im Eintauchverfahren, seit dem Jahr 1987 im Ultraschallbad desinfiziert und gereinigt.
Anschließend erfolgte die Sterilisation.

Die Aufbereitung von wieder verwendbaren Medizinprodukten (Instrumenten) ist eine hohe Verantwortung und mit Sorgfaltspflicht verbunden.
Es war und ist uns eine Verpflichtung, Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten, deshalb haben wir umgestellt vom Eintauchverfahren
auf maschinelle Instrumentendesinfektion und anschließende Sterilisation im Autoklaven Melag Euroklav 29 VS+.

Jede Behandlung erfolgt demnach ausschließlich mit sterilen Instrumenten.





Unser neuer Thermodesinfektor
Miele 7831
Maschinelle Instrumentendesinfektion
Hygiene in Perfektion
Standardisiert, überwacht, kontrolliert.
Das neue Verfahren erleichtert
auch unseren Arbeitsalltag
Die Sterilisation erfolgt im Autoklaven
Melag Euroklav 29 VS+.
auch hier standardisiert,
überwacht, kontrolliert.


   

Die maschinelle Instrumentendesinfektion bietet folgende Vorteile:

Professionelle Instrumentenaufbereitung ist als ein System zu verstehen.

Bei der maschinellen Instrumentenaufbereitung handelt es sich um ein standardisiertes Verfahren, das bedeutet, dass die einzelnen Schritte bei jedem Durchgang gleichermaßen ablaufen müssen. Jeder Vorgang läuft in einem geschlossenen Kreislauf ab. Dieses Verfahren ist validierbar, das bedeutet kontrollierbar. Jeder Schritt der Instrumentenaufbereitung wird durch das Gerät überwacht und dokumentiert. Zur Dokumentation ist das Gerät mit einer seriellen Schnittstelle ausgerüstet. Selbstverständlich ist auch unser neuer Autoklav validiert und dokumentiert jeden Sterilisationsvorgang.

Auszug aus der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes - Anforderungen an die Hygiene:

Reinigung und Desinfektion

Bei der Instrumentendesinfektion ist zu unterscheiden zwischen Eintauchverfahren und maschineller Aufbereitung, wobei letzterer der Vorzug zu geben ist. Den thermischen Verfahren von Desinfektions- und Reinigungsautomaten ist, soweit nach Art des Objektes anwendbar, der Vorrang vor chemischen Verfahren zu geben. Bei der Beschaffung von Instrumenten sind solche zu bevorzugen, die sich mit thermischen Verfahren reinigen und desinfizieren lassen (alle bei uns eingesetzten Instrumente, einschließlich der Übertragungsinstrumente – Handstücke – Turbinen, sind dafür geeignet).

Auszug aus der Medizinprodukte - Betreiberverordnung § 4 Absatz 2

Die Aufbereitung von bestimmungsgemäß keimarm oder steril zur Anwendung kommenden Medizinprodukten ist unter Berücksichtigung der Angaben des Herstellers mit geeigneten, validierten Verfahren so durchzuführen, dass der Erfolg dieser Verfahren nachvollziehbar gewährleistet ist und die Gesundheit des Patienten, Anwenders oder Dritten nicht gefährdet ist.

Die Anschaffung eines Miele Thermodesinfektors und des Melag Autoklaven war für uns eine große Investition,
sie dient Ihrer und unserer Sicherheit.

Instrumentenaufbereitung ist jedoch nur ein Teilaspekt des Gesamthygienekonzepts unserer Praxis.

Für die Desinfektion von Flächen, Geräten und Inventar, Fußböden, Behandlungsstuhl, Dental OP Leuchte vertrauen wir seit 25 Jahren der Firma Dürr Dental System-Hygiene. Diese Mittel erfüllen die strengen Normen und sind VAH/DGHM – gelistet.

Hände- und Hautdesinfektion sind für die Infektionsprophylaxe unabdingbar und gehören zu den wichtigsten Maßnahmen zur Verhütung von Infektionen, auch hier setzen wir Produkte der Firma Dürr Dental System-Hygiene ein.

Für sämtliche Hygienemaßnahmen besteht eine Betriebsanweisung. Sie werden täglich im Hygieneplan dokumentiert. An dieser Stelle vielen Dank an das Institut für Hygiene der Medizinischen Universität Innsbruck und hier besonderns an Frau Dr. Mayr und Herrn
Dr. Hinterberger für die Unterstützung in technischen Fragen.